Studienaufrufe der Deutschen
Rheuma-Liga

Forschungsprojekte, die zur Verbesserung der Situation von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen beitragen, unterstützt die Deutsche Rheuma-Liga durch Aufrufe. 

Anfang 2012 hat sich die Deutsche Rheuma-Liga undefinedRegeln gegeben, die ein Auswahlverfahren der Studien, die wir auf dieser Seite veröffentlichen, festlegen.

Sie finden deshalb nur Aufrufe zur Beteiligung an Studien, die durch die Gremien der Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband begutachtet werden. Dabei achten wir darauf, dass die hier aufgeführten Studienaufrufe vor allen der Lebenssituation der betroffenen Menschen zu Gute kommen.

Aktuelle Studienaufrufe

14. Februar 2017

Patienten für Umfrage zum Thema „gemeinsame Entscheidungsfindung“ gesucht

Umfrage; Foto: Clipdealer

Wollen wirklich alle Patienten an ärztlichen Entscheidungen beteiligt sein? Wie stark ist das Informations- und Partizipationsbedürfnis bei Betroffenen ausgeprägt und wovon ist es abhängig, dass manche Patienten ein stärkeres...mehr

23. Januar 2017

Studienaufruf: Testung eines neuen Fragebogens von Betroffenen mit rheumatoider Arthritis (EDAQ)

Testung eines neuen Fragebogens, Foto clipdealer

Ziel dieser Studie ist die Überprüfung eines neuen, deutschsprachigen Fragebogens zur Erfassung von Problemen im täglichen Leben bei Betroffenen mit rheumatoider Arthritis.mehr

18. August 2016

Herstellung eigener Hilfsmittel in Dortmund oder Oberhausen

Gelenkschutz-Hilfsmittel, Foto Kirsten Kofahl

Haben Sie sich schon mal die Idee zu einem „genialen“ Hilfsmittel gehabt und sich geärgert, dass es dies nirgendwo zu kaufen gibt und Sie nicht die Möglichkeit haben es selbst herzustellen?

Würden Sie gerne Dinge individuell an...mehr

 

Checkliste für Studienteilnehmer

Darauf sollten Sie achten:

Wenn Ihr Arzt Sie fragt, ob Sie an einer klinischen Studie teilnehmen möchten, sollten Sie genau wissen, worauf Sie bei Ihrer Entscheidung achten müssen. Deshalb ist es sowohl für den Arzt als auch für Sie sinnvoll, dass Sie vorab alle wichtigen Fragen klären.

Fachbegriffe bei Studien

Gut zu wissen

Sobald Wirkstoffe am Menschen getestet werden, spricht man von „klinischen Studien“ oder „klinischen Prüfungen“. Diese gliedern sich in drei Phasen:

Phase 1:

Als Erstes wird ein möglicher Wirkstoffkandidat an gesunden Freiwilligen getestet. Dabei geht es weniger um die Wirkung, als vielmehr darum, zu verstehen, was mit dem Wirkstoff im menschlichen Körper passiert: Wie viel von der Substanz wird aufgenommen, wie lange bleibt die Substanz im Körper, welche Abbauprodukte entstehen dabei? Meist wirken zwischen 60 und 80 Studienteilnehmer mit.

Phase 2:

Ab dieser Stufe kommen erstmals betroffene Patienten mit ins Spiel: Typischerweise nehmen zwischen 100 und 500 Patienten daran teil. Idealerweise erhält die Hälfte von ihnen den neuen Wirkstoff, die andere ein Scheinmedikament (Placebo) oder aber die bislang bestmögliche Therapie, gegen die sich der neue Wirkstoff bewähren muss. Mediziner und Wissenschaftler überprüfen, ob sich die gewünschte Wirkung belegen lässt, ob Nebenwirkungen auftreten. Eine weitere Fragestellung betrifft die ideale Dosis.

Phase 3:

Nun wird das Medikament an Tausenden Patienten erprobt. Das ist wichtig, weil sich seltene Nebenwirkungen unter Umständen erst zeigen, wenn Tausende Patienten den Wirkstoff erhalten. Ein neues Arzneimittel oder eine neue Therapie wird die Zulassung in der Regel erst dann erhalten, wenn Daten aus Phase 2 und 3 beweisen, dass die Therapie hilfreich ist.