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Mein Mann hat Rheuma und Schuppenflechte


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Verfasst am: 02. 12. 2011 [18:39]
Themenersteller
Dabei seit: 29.11.2011
Beiträge: 2
Guten Abend damü.

Also mein Mann hat diese Erkrankung schon seid 20 Jahren und ist heute auch in die Rheuma-Klinik gekommen.
Ich bin auf jedenfall für Ihn da und wie du sagtest nicht immer fragen wie es einen geht, versuche ich schon gar nicht zu fragen da ich weiß das er Schmerzen hat.
Darüber reden tun wir auch, nur sehe ich das es im Internet kein Forum gibt für die Angehörigen eines Menschen mit dieser Erkrankung.
Wo man sich austauschen kann. Denn man darf nicht vergessen das wir auch großes leisten wenn unsere Partner wieder einen Schub bekommen. Wir versuchen unseren Partner auf zu fangen. Ihn oder Sie abzulenken von den Schmerzen und noch vieles mehr.
Und ich denke mal das man mit anderen Angehörigen sich austauschen sollte, denn man kann vieles erfahren woran man selber vieleicht nicht denkt. Und ich bin komplett neu in dieser Sache unterwegs denn er hat in unserer Beziehung das erste mal so einen Schub.

Und man kann sagen was man will, sich mit dem Partner darüber zu unterhalten ist doch noch etwas anderes als mit einer anderen Person die in meiner Situation schon länger ist oder war.

Aber danke für deine Antwort.
Ich werd mal schauen wenn ich Ihn besuche in der Klinik ob man da auch Infom's bekommen kann.

Grüße
Verfasst am: 01. 12. 2011 [11:28]
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478
Hallo Sorenia,

Dein Mann sollte einen internistischen Rheumatologen aufsuchen (leider lange Wartezeiten), damit er eine Behandlung bekommt. Mit einer frühzeitigen, konsequenten Behandlung kann man Gelenkschäden vermeiden. Auch eine krankengymnastische Behandlung wäre sicherlich gut.
Eine Prognose kann man leider nicht im Voraus stellen, das kann man allenfalls im Verlauf beurteilen.
Wenn die Diagnose sicher steht, und eine Behandlung eingeleitet ist, wäre vielleicht auch eine stationäre Rehamaßnahme mit intensiven Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der Physio- und Ergotherapie und weiteren erfolgreich. Dort kann Dein Mann dann auch an einer Patientenschulung (die bisher leider fast nur im stationären Bereich angeboten wird)teilnehmen, das erleichtert ganz erheblich den Umgang mit der Erkrankung. Denn nur was man kennt, kann man ja auch akzeptieren.

Du kannst ihm Beistand leisten, nicht immer fragen: "Wie geht`s Dir", etc. (das nervt auf Dauer), sondern einfach da sein, wenn er Dich braucht, das spürst Du als Ehefrau schon, wann der Zeitpunkt da ist. Auch kannst du ihm signalisieren, dass er jeder Zeit mit Dir über die Erkrankung sprechen kann.
Euren Tagesablauf solltet ihr von seinen Beschwerden abhängig machen, anstrengende Dinge auf die Tageszeit verlegen, wo es ihm besser geht, oder auch einmal ganz verschieben, wenn ein ganzer Tag nicht gut ist.
Infomaterial könnt ihr bei der Deutschen Rheuma- Liga bekommen (Internetseite) oder auch in Selbsthilfegruppen Erfahrungen und Informationen austauschen. Auch auf der Internetseite www.rheuma-online.de gibt es viele hilfreiche Tipps.

Ich selber leide nun schon seit 12 Jahren an dieser Erkrankung, habe leider einen sehr schweren Verlauf, weil meine Krankheit fast 20 lang Jahre unentdeckt geblieben ist, und somit natürlich schon etliche Gelenkschäden eingetreten waren, die nicht mehr rückgängig sind. Trotzdem ist es möglich, gut mit dieser Erkrankung zu leben, man muss nur lernen, sie zu kennen, und mit ihr zu leben. Meine Devise ist immer "Was man nicht ändern kann, muss man hinnehmen und das Beste daraus machen...!"

Viel Erfolg und alles Gute,

gamü
Verfasst am: 29. 11. 2011 [23:01]
Themenersteller
Dabei seit: 29.11.2011
Beiträge: 2
Hallo.

Ich wollte eigendlich schon längst ins Bett aber ich bekomme mein Kopf nicht frei.
Mein Mann hat Rheuma und Schuppenflechte (Psoriasis Arhritis ) wenn ich richtig liege.
Jedenfalls hat er es seid Kleinkind und hatte damals schon MTX bekommen
Nun ist es wieder sehr schlimm das er warscheinlich wieder MTX bekommt was aber noch getestet wird.
Mein Problem ist, das ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll.
Ich sehe meinen Mann leiden und kann ihn nicht helfen. Das belastet mich doch sehr. Da wir auch gerade eine fast 10 Monate alte Tochter haben und es mir sehr weh tut das er nicht mehr so mit Ihr spielen kann wie er möchte und ich einfach nirgends im Intrenett was passendes gefunden habe, schreibe ich nun hier.
Ich richte meine Frage an alle Angehörigen eines Menschen mit dieser Krankheit, könnt Ihr mir bitte Tips geben.
Was kann ich machen?
Wie können wir unseren Tages-Rhythmus anpassen am besten?
Wie geht es mit der Arbeit weiter?
Und noch viel mehr an Fragen.

Am schlimmsten sind für mich seine Ängste wegen Arbeit. Da er sehr sehr schlimme Schmerzen hat und nichts wirklich hilft.
Ich weiß nicht wie ich Ihm helfen kann.
Versuche stark zu sein und zeige ihm das ich ihn über alles Liebe und bei ihm bleibe egal was passiert.
Dennoch merke ich das ich mich austauschen muss mit anderen.

Bitte, bitte hilft mir.
Grüße



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