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Bewegung bei Arthrose mit der Deutschen Rheuma-Liga
Umgangssprachlich wird Arthrose auch Gelenkverschleiß genannt. Das ist zwar richtig, da das Hauptkennzeichen der unwiederbringliche Verlust von Knorpelgewebe im Gelenk ist. Andererseits ist die Bezeichnung Verschleiß irreführend, da sie den Schluss nahe legt, man müsse ein Gelenk nur ausreichend schonen, um keine Arthrose zu bekommen. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Neben gezielten Übungen sind alle Bewegungsformen empfehlenswert, die die Gelenke nicht unnötig belasten. Dazu gehören Schwimmen, Radfahren oder einfach Spazierengehen. Ruckartige Belastungen wie beim Squashspielen dagegen tun dem Gelenk nicht gut.
Aktiv werden – so hilft gezielte Bewegung
Die Deutsche Rheuma-Liga hilft bei Arthrose mit ihren therapeutischen und sportlichen Bewegungsangeboten, zum Beispiel dem so genannten Funktionstraining. Es findet als Trocken- oder Warmwassergymnastik meist zweimal pro Woche statt. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für das Funktionstraining häufig für einen bestimmten Zeitraum. Ein Ziel des Funktionstrainings ist es, zur Bewegung trotz Schmerzen anzuleiten. Die Therapeuten sorgen dafür, dass man sich nicht unbewusst eine Schonhaltung angewöhnt. Die Gruppe und das gemeinsame Üben zeigen zudem:
Niemand ist mit der Krankheit alleine!
Stand: 14.10.2011