
Die Deutsche Rheuma-Liga hat sich in einer Stellungnahme erfolgreich gegen eine Neugruppierung rheumatischer Erkrankungen beim Risikostrukturausgleich (RSA) zur Wehr gesetzt. Ergebnis: Systemischer Lupus erythematodes, Vaskulitis und Morbus Bechterew werden auch weiterhin beim RSA berücksichtigt.
Zum Hintergrund: Das Bundesversicherungsamt muss jährlich festlegen, welche Erkrankungen beim morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich zu berücksichtigen sind. In einem Entwurf für die Festlegung 2011 hatte die Behörde vorgeschlagen, die rheumatischen Erkrankungen neu zu gruppieren. In diesem Fall wären zukünftig Erkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes, Vaskulitis und Morbus Bechterew nicht mehr im Ausgleich berücksichtigt worden. Die Deutsche Rheuma-Liga hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Erkrankungen auch weiterhin beim Risikostrukturausgleich berücksichtigt werden.
Auf diese Weise erhalten die Krankenkassen für Versicherte mit diesen Erkrankungen weiterhin Zuschläge, so dass sie mehr finanzielle Mittel zur Verfügung haben, um eine gute Versorgung für die chronisch kranken Versicherten leisten zu können.
Zu den Stellungnahmen der Deutschen Rheuma-Liga: www.rheuma-liga.de/stellungnahmen
Leitbild der Deutschen Rheuma-Liga
Das Dokument gibt Auskunft über Werte, Handlungsfelder und Ziele des Verbandes