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Die klassischen Basistherapeutika


Die ältesten Basistherapeutika sind Goldverbindungen (Natriumaurothiomalat, Auranofin), D-Penicillamin, Sulfasalazin, Chloroquin und Hydroxychloroquin. Man kann diese Medikamente als klassische Basistherapeutika  zusammen­fassen.

 

MedikamentHandels-nameDosierungHinweisNeben-
wirkung
Gegen-
anzeigen
AuranofinRidaura®3-9 mg pro Tag; (1 Filmtablette = 3 mg)bei Magen-beschwerden
Tabletten auf den Tag verteilen und zum Essen einnehmen; Empfängnisschutz durch Medikamente während der Therapie und 3 Monate danach eingeschränkt  
Übelkeit, Bauchschmerzen, Darmentzündung, Hautausschlag, Blutbildungs-
störungen, Nierenentzündung

Goldallergie, Knochenmark-erkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, Nieren- oder Lebererkrankungen, systemischer Lupus erythematodes, Schwangerschaft, Stillzeit

Chloroquinz.B.
Resochin®
Weimerquin®
abhängig vom Körpergewicht; liegt als Filmtablette, Tablette, Sirup oder Injektionslösung vorAufnahme von Ampicillin, 
( Penicillin-Antibiotikum) vermindert
Empfängnisschutz durch Medikamente während der Therapie und 3 Monate danach eingeschränkt; regelmäßige augenärztliche Kontrolle erforderlich  
Veränderung des Augenhintergrundes, Störungen des Nervensystems, HautausschlagÜberempfindlichkeit
gegen Chloroquin;
spezielle Augener-krankungen, stark eingeschränkte Leber-
und Nierenfunktion, Schwangerschaft und Stillzeit
D-PenicillaminMetal-
captase®
Trisorcin®
einschleichend unter ärztlicher Kontrolle, beginnend mit täglich 150 mg bis zu 2mal 300 mg; in Einzelfällen max. 1200 mg pro TagEinsatz nur in Einzelfällen, besser wirksame und verträglichere Mittel bekanntHautausschlag, Magen-Darm-Störungen, Nierenfunktions-störungen, Blutbildungs-störungenÜberempfindlichkeit, Knochenmark-erkrankungen, Nierenerkrankungen, systemischer Lupus erythematodes, Schwangerschaft, Stillze
Hydoxy-chloroquinQuensyl®abhängig vom Körpergewicht, durchschnittlich 400 mg, 1 Dragees = 200mgAufnahme von Ampicillin, ein Penicillin-Antibiotikum, vermindert Empfängnis-schutz durch Medikamente während der Therapie und 3 Monate danach einge-schränkt; regelmäßige augenärztliche Kontrolle erforderlich   Veränderung des Augenhintergrundes, Störungen des Nervensystems, HautausschlagÜberempfindlichkeit gegen Hydroxychloroquin; spezielle Augenerkrankungen, stark eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion, Schwangerschaft und Stillzeit
Natrium-aurothiomalatTauredon®zu Beginn 10 mg, danach 50 mg 1 mal pro Woche; nach Wirkungseintritt (3-6 Monate)
50 mg jede 2.-4. Woche als intramuskuläre Injektion
Empfängnisschutz durch Medikamente während der Therapie und 3 Monate danach eingeschränktÜbelkeit, Bauchschmerzen, Darmentzündung, Hautausschlag, Blutbildungs-störungen, Nierenentzündung 
SulfasalazinAzulfidine®einschleichend mit 500 mg pro Tag abends beginnen; Steigerung auf max. 3mal
1000 mg möglich  
nach Nutzen-Risiko-Abwägung in der Schwangerschaft möglich, Spermienbildung
kann während der Therapie beeinträchtigt sein
Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, gelegentlich Hautausschlag, Folsäuremangel, Blutbildungs-störungen 
 

 

 

 

 




Stand: 04.04.2011