
Der Pharmakonzern Pfizer hat den Vertrieb des Schmerz- und Rheumamittels Bextra in Europa und USA gestoppt. Pfizer folgt damit einer Empfehlung der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration), nach deren Einschätzung das Risiko von Nebenwirkungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Hautproblemen schwerer wiegt als mögliche positive Effekte. Bextra wurde zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei rheumatischer Arthritis und Arthrose eingesetzt. Laut Pfizer wurden im Februar in Deutschland rund 67.000 Patienten mit Bextra behandelt. Das Unternehmen empfiehlt Patienten, sich wegen der weiteren Therapie an ihren Arzt zu wenden.
Allgemein empfiehlt der Verband den Rheumapatienten nach Rücksprache mit dem Arzt einen Therapieplan zu erarbeiten, der mehr als nur Pillen berücksichtigt. Bewegungstherapie, psychologische Schmerzbekämpfung oder auch Naturheilverfahren müssen einen weit höheren Stellenwert in der ärztlichen Verschreibungspraxis erhalten, als dies bisher der Fall ist. Herz-Kreislauf-Gefährdete sollten in jedem Fall bis auf weiteres auf die Einnahme von Coxiben verzichten, so der Rat der ärztlichen Experten.
Februar 2005:Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft informiert.
Sie haben uns noch gefehlt
Sich ehrenamtlich zu engagieren kann das Leben bereichern. Wir freuen uns auf Sie!
Leitbild der Deutschen Rheuma-Liga
Das Dokument gibt Auskunft über Werte, Handlungsfelder und Ziele des Verbandes