RHEUMA-LIGA

Logo: Deutsche Rheuma-Liga, Bundesverband e.V., verlinkt mit der Startseite
40 Jahre Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e. V.

Navigation überspringen (ALT+n)
Startseite
Spende online
Kontakt
Impressum
Sitemap
Startseite    | 



Inhalt:

Die zwei Säulen der Arthrose-Therapie


Medikamente und nicht-medikamentöse Maßnahmen wie physikalische Therapie, Krankengymnastik und Gewichtsabnahme bilden die zwei Säulen der Arthrose-Therapie. Dabei sind das Fortschreiten der Krankheit und die Schmerzempfindlichkeit maßgebend für den jeweiligen Therapieeinsatz.

 

Arthrose - Welche Therapien sind sinnvoll? 

Einmal zerstörter Knorpel kann nicht wieder aufgebaut werden, deshalb geht es bei der Therapie der Arthrose darum, den noch vorhandenen Knorpel zu erhalten. Ausreichende Bewegung ist dazu ganz wichtig. Doch oft schmerzen die Gelenke bereits so sehr, dass Bewegung gar nicht möglich erscheint – ein Teufelskreis. Deshalb lautet das erste Ziel, die Schmerzen in den Griff zu bekommen.

 

Die zur Therapie der Arthrose eingesetzten Medikamente werden unterteilt in akutsymtomatisch wirksame Medikamente und solche, die langfristig das Voranschreiten der Arthrose aufhalten sollen. Auf Dauer eingenommen, können fast alle Schmerzmittel unerwünschte Nebenwirkungen haben und zum Beispiel den Magen angreifen. Statt freiverkäufliche Medikamente in Eigenregie einzunehmen, sollte deshalb unbedingt der Arzt um Rat gefragt werden. Ist der Schmerz erst einmal eingedämmt, kann das Gelenk vorsichtig wieder bewegt werden. 

Manchmal hilft nur noch eine Operation
Ist die Arthrose schon so weit fortgeschritten, dass mit den übrigen Therapieformen nichts mehr ausgerichtet werden kann, kann eine Operation hilfreich sein. Je nach Schweregrad der Arthrose gibt es verschiedene Verfahren:

Bei so genannten gelenkerhaltenden Operationen wird zum Beispiel eine Fehlstellung des Gelenks beseitigt oder lose Knorpelteile, die das Gelenk schädigen, entfernt.

Verspricht das keine Besserung, kann eine Gelenkprothese eingesetzt werden – heute ein Routineeingriff. Besonders häufig sind Hüft- und Kniegelenksprothesen. Gelenke, die sich nicht so leicht ersetzen lassen, beispielsweise das Sprunggelenk des Fußes, können durch eine Operation versteift werden. Das bringt – ohne im Alltag wesentlich zu beeinträchtigen – in der Regel die ersehnte Schmerzfreiheit. Ob man sich allerdings überhaupt operieren lassen möchte, ist eine ganz individuelle Entscheidung. Sie hängt davon ab, wie groß die Schmerzen und Einschränkungen sind.

 




Stand: 14.10.2011


Leitbild Rheuma-Liga

Leitbild der Deutschen Rheuma-Liga

Das Dokument gibt Auskunft über Werte, Handlungsfelder und Ziele des Verbandes

Wer, Wo, Was >>

Veranstaltungen, Seminare und mehr
>>

Logo - Aktionsplan
Zur Verbesserung der Situation von Rheuma Betroffenen