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Decortin als Erstmedikament?


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Verfasst am: 03. 06. 2017 [19:32]
Themenersteller
Dabei seit: 30.05.2017
Beiträge: 4
Das ist sehr nett. Da werde ich mal vorbeischauen.
Vielen Dank
Verfasst am: 03. 06. 2017 [10:37]
Dabei seit: 18.05.2017
Beiträge: 89
Bei einem internistischen Rheumatologen sollte man schon in den richtigen Händen sein.

Wenn Du magst, wir haben eine kleine geschlossene Gruppe auf FB , nennt sich "Leben mit Psoriasis Arthritis " , da kann man etwas persönlicher schreiben, und die Mitglieder haben verschiedene Rheumaformen, schon langjährig oder ganz frisch. Da gibt's auch immer seriöse Informationen. Wir teilen dort auch FB-Beiträge der Rheuma Liga denn die sind immer sehr informativ.

Wenn Du magst kannst Du gerne vorbei schauen

Viele Grüße
Käferchen

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.2017 um 10:37.]
Verfasst am: 03. 06. 2017 [09:16]
Themenersteller
Dabei seit: 30.05.2017
Beiträge: 4
Hallo Käferchen,

ja er ist auch Internist. Das ist doch gut, oder?

So wie du es beschrieben hast, hätte ich es auch erwartet. Man muss doch auch bisschen nach den Lebensumstände und Ängste des Patienten gucken.
Ausserdem wäre eine Beratung bzgl Sport oder was ich sonst selber noch dagegen tun kann hilfreich gewesen.
Es geht bei der Krankheit doch nicht nur um Medikamente.
Ich suche mir jetzt alles selber aus dem Internet zusammen.
Zusätzlich habe ich mir noch einen Termin bei meiner Heilpraktiker genommen.

Lieben Gruß
Niki
Verfasst am: 01. 06. 2017 [14:13]
Dabei seit: 18.05.2017
Beiträge: 89
Hallo Niki,
das finde ich eine sehr unbefriedigende Behandlung für Dich. Man kann doch keinen Verdacht äussern, den Patienten mit Cortison abspeisen und ihn im nächsten Quartal wieder einbestellen. In meiner Vorstellung gehörte da eine Wiedervorstellung in einem kurzfristigen Zeitraum hin um zu schauen, wie Du das Cortison verträgst und wie/ob sich die Beschwerden geändert haben. Oder aber, Dir die Möglichkeit anzubieten, jederzeit vorbeizukommen wenn es Dir nicht gut geht. War das ein internistischer Rheumatologe wenn ich fragen darf?

Viele Grüsse
Käferchen
Verfasst am: 01. 06. 2017 [13:26]
Themenersteller
Dabei seit: 30.05.2017
Beiträge: 4
Hallo Käferchen,

danke für deine ausführliche Meinung.

Als er mich verabschiedet hat, sagte er, dass wir voneinander hören würden. Ich dachte, er würde mich anrufen, um einen neuen Termin zu vereinbaren wenn sich das Ergebnis bestätigt. Aber es kam nur der Brief mit den Rezepten. Es wäre kein Problem für mich gewesen nochmal vorbeizufahren. Ich habe ihn dann angerufen und er hat sich 10 Minuten Zeit geholt, danach waren noch mehr Fragezeichen in meinem Kopf. Einen Termin habe ich erst wieder in 3 Monaten bekommen.
Meine Schmerzen sind im Moment auf den Rücken beschränkt, nervig und deprimierend aber auszuhalten.
Ich habe nun meinen Hausarzt erreicht, der mir geraten hat die Dosis runterzusetzen, da das wahrscheinlich schon helfen wird.

Danke
Gruß Niki
Verfasst am: 30. 05. 2017 [17:40]
Dabei seit: 18.05.2017
Beiträge: 89
Hallo Niki,
Du bist doch bestimmt in letzter Zeit bei einem Arzt gewesen der Dir jetzt das Rezept geschickt hat. Konntest Du das nicht selber abholen oder ist die Entfernung zu groß? Was hat er Dir denn gesagt als Du die Praxis verlassen hast?
Häufig werden erstmal Untersuchungsergebnisse wie z.B. Blutuntersuchungen ausgewertet und dann ein entsprechendes Medikament verordnet.

Cortison dient unter anderem auch der akuten und chronischen Behandlung von Entzündungen, die Du vermutlich hast?

Ein generelles Schema, mit welchem Medikament man bei welcher rheumatischen Erkrankung unbedingt beginnen soll gibt es nicht, auch kann Dein Arzt nicht voraussehen, ob und wie Dir ein Medikament hilft. Manchmal entscheiden das Ärzte aufgrund ihrer Erfahrung, mit was sie zuerst starten.

Du solltest Deine Fragen mit Deinem Arzt besprechen, er wird Dich kennen und weiß vermutlich auch, warum er Dir Cortison verordnet hat.
Anders wirst Du das Problem nicht lösen können, selbst wenn hier 20 Leute ihre Vorschläge unterbreiten, bringt Dich nur das Gespräch mit Deinem Arzt wirklich voran.

Ansonsten könntest Du Dir auch eine zweite Meinung einholen.

Viele Grüße vom Käferchen

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.2017 um 17:41.]
Verfasst am: 30. 05. 2017 [14:33]
Themenersteller
Dabei seit: 30.05.2017
Beiträge: 4
Guten Tag,
am Wochenende habe ich die schlechte Nachricht erfahren, per Brief. Verdacht auf Morbus Bechterew, chronische Polyarthritis und Fybromyalgie oder eine Mischform aus allem. Dabei lag ein Rezept für Decortin 30 mg pro Tag für die nächsten 3 Monate.

Ich war total verzweifelt so eine Nachricht per Brief zu erhalten und dann soll ich ohne Beratung 3 Monate lang Kortison nehmen? Ich habe gelesen, dass die Wirksamkeit von Kortison in Tablettenform nicht erwiesen ist und man besser mit NSAR anfängt.

Ist es üblich, dass auch schonmal mit Kortison angefangen wird? Ist die Dosis hoch? Im Forum lese ich oft von 7 mg etc. Meine Schmerzen sind wirklich noch erträglich, warum fängt man nicht klein an?

Danke für eure Meinung dazu.



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