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Reha Aufforderung von der KK


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Verfasst am: 21. 10. 2017 [12:47]
Dabei seit: 18.05.2017
Beiträge: 89
Hallo emmie,
abzuwarten wenn man Schmerzen hat ist immer ärgerlich, zudem, wenn man sich von manchen Ärzten nur unzureichend betreut fühlt.
Verschiedene Ärzte haben häufig auch unterschiedliche Vorgehensweisen.

Das MRT wird hoffentlich mehr Klarheit bringen. Es möchte auch niemand behandelt werden für eine vermeintliche Erkrankung die man gar nicht hat, dafür sind die Medikamente allesamt keine Bonbons.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald einen Namen für Deine Beschwerden und eine adäquate Behandlung erhältst.

Viele Grüße
Verfasst am: 20. 10. 2017 [18:48]
Themenersteller
Dabei seit: 09.03.2017
Beiträge: 4
Hallo,
in der Schmerzklinik haben sie mir 40 mg Kortison ( Prednisolon) über 4 Tage gegeben dann ausschleichen lassen über 11 Tage auf null.
Nach dem 4 Tag ging es mir viel besser.
Bis auf meine Schulter, sie war durch die leichten Anwendungen viel schmerzhafter , der ganze Arm war geschwollen
Pregabalin ( 50 -0-50) am Tag.
Herr Dr Rxxxxx war sehr überzeugt davon das es was entzündliches ist.
Er meinte ich habe aber noch eine Krankheit.
Ich sollte das meinen Rheumatologen erzählen, die ganze Geschichte in der Schmerzklinik.
Das tat ich auch, aber der Rheumatologe meinte , Kortison wäre falsch und schädlich.
Ich sollte laut Bericht 5 mg weiter nehmen.
Hat mir Schmerzmittel verschrieben und möchte die Schulter MRT abwarten
Ich weiss nicht auf was er wartet...schon so viel Geduld gehabt aber jetzt ist langsam Schluss!
Heute habe ich mit meiner Hausärztin gesprochen und geschimpft....
Habe jetzt eine Überweisung zum Radiologie, meine Hüften röntgen.
Und ein kleines Blutbild wurde gemacht. Das Ergebnis bekomme ich wohl Mittwoch.
Man man...das alles ein Mist.
Danke dir für alles....nett das mir einmal in Ruhe erklärst wie du so drüber denkst.
LG emmie
Verfasst am: 20. 10. 2017 [06:18]
Dabei seit: 18.05.2017
Beiträge: 89
"emmie" schrieb:

Hallo, danke für eure/ deine Hilfe.....
Ich kann es nicht verstehen ,werde aber morgen mit meiner Hausärztin sprechen.
Sehr viel Zeit hat sie zwar nicht , hoffe aber das sie mir erklären kann wie es jetzt weiter geht. Mein Rheumatologe wollte das MRT abwarten. Mit ihm muss ich auch dringend sprechen. Komme mir vor als wenn dr Rudolf Einbeck Schmerzklinik der einzigste ist der mir glaubt , und weiss was mit mir los ist.
Es steht auch im Bericht :
1. Exazerbierte chronische dorsalgien
2. Unklare Polyarthritis
3. DD.entzuentliche Systemerkrankung
4. Chronisches Schmerzsyndrom m psychischen und somatischen Faktoren
Oder sehe ich das falsch...
Wäre nett wenn ihr mir das nochmal übersetzen könntest.
LG Emmie



emmie,
wie behandelt Dich denn Dein Schmerztherapeut? Wenn Du in einer Schmerzklinik gewesen bist wird er doch sicherlich eine Therapie vorgeschlagen oder begonnen haben?

Exazerbierte chronische Dorsalgien sind übersetzt chronische Rückenschmerzen, die sich akut verschlimmert haben. Kann durchaus von Deinen Bandscheibenschäden kommen, die ja als gesichert auf der Krankmeldung stehen.

Unklare Polyarthritis ist noch nichts bestimmtes, da wird man eventuell bei Deinem MRT mehr Informationen bekommen. Polyarthritis bedeutet Gelenkentzündung.

DD bedeutet: Differenzialdiagnostisch, meint, es könnte eventuell auch eine entzündliche Systemerkrankung sein

Chronisches Schmerzsyndrom mit psychischen und somatischen Faktoren würde in etwa bedeuten, das Deine Schmerzen aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen und auch durch z.B. psychische Belastungen (z.B. Stress, Sorgen etc.) entstehen.

Es gibt viele Faktoren die einen Schmerz hervorrufen oder verschlimmern können. Nicht immer findet sich genau der Punkt, der dafür zuständig ist. Daher ist eine Diagnosestellung häufig langwierig. Wenn Du das Gefühl hast, dass bei Deinen Beschwerden Deine Hausärztin keine Zeit für Dich hat, würde (aber nur meine persönliche Meinung) ich mal über einen Wechsel nachdenken.
11 Monate Arbeitsunfähigkeit ist ja mal nicht grade wenig, ohne das es eine klare Diagnose gibt, die dazu geführt hat.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen.

Viele Grüsse

[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.2017 um 06:22.]
Verfasst am: 19. 10. 2017 [20:18]
Themenersteller
Dabei seit: 09.03.2017
Beiträge: 4
Hallo, danke für eure/ deine Hilfe.....
Ich kann es nicht verstehen ,werde aber morgen mit meiner Hausärztin sprechen.
Sehr viel Zeit hat sie zwar nicht , hoffe aber das sie mir erklären kann wie es jetzt weiter geht. Mein Rheumatologe wollte das MRT abwarten. Mit ihm muss ich auch dringend sprechen. Komme mir vor als wenn dr Rudolf Einbeck Schmerzklinik der einzigste ist der mir glaubt , und weiss was mit mir los ist.
Es steht auch im Bericht :
1. Exazerbierte chronische dorsalgien
2. Unklare Polyarthritis
3. DD.entzuentliche Systemerkrankung
4. Chronisches Schmerzsyndrom m psychischen und somatischen Faktoren
Oder sehe ich das falsch...
Wäre nett wenn ihr mir das nochmal übersetzen könntest.
LG Emmie



[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.2017 um 21:15.]
Verfasst am: 19. 10. 2017 [06:40]
Dabei seit: 18.05.2017
Beiträge: 89
"emmie" schrieb:

Hallo.....danke für eure antworten....
Auf der letzten Krankenmeldung stand...
M 54 16 g
K 37 g
M 51 .2 g
Muss am 21 November zum MRT wegen meiner Schulter die schon seid zwei Monaten schmerzt, strahlt aus bis in Kopf, Brust , Rücken.
Schmerzen in Hände ( geschwollen) , Füsse ( Morgensteifigkeit) teils geschwollen. Schmerzen in beide Hüften/ lws . Kann sehr schlecht laufen, auch nicht lange sitzen. Beide kniee sehr schmerzhaft, aber nicht immer. Es tuen fast alle Gelenke sehr weh. Migräne 5 x monatlich das dauert bis 3 Tage.
In der Schmerzklinik in Einbeck wurde der Verdacht Rheumatische Arthritis gestellt, daher habe ich Kortison bekommen. Es hat super angeschlagen ...
Mein Rheumatologe sagt das wäre Blödsinn.
Hat mir Schmerzmittel verschrieben. Soll jetzt erst Mal die Schulter MRT machen lassen.
Ich hoffe man findet was....
LG Emmie


Hallo emmie,
die Diagnosen, die bei Dir ja als gesichert auf der Krankmeldung stehen sind allesamt keine rheumatischen.
Die M 54.16 wäre eine chronische oder akute Reizung oder Schädigung einer Nervenwurzel im Lendenwirbelbereich, M51.2 beschreibt eine sog. Bandscheibenverlagerung, z.B. ein Bandscheibenvorfall, und die K37 beschreibt eine Appendizitis.
Also allesamt, bis auf die Appendizitis, gehören die beschriebenen Beschwerden in den Bereich Orthopädie/Neurochirugie.
Bandscheibenschäden können die Beschwerden welche Du beschreibst im ungünstigsten Fall auslösen.

Was hat man denn dahingehend besprochen? Wird man die Bandscheibenschäden korrigieren, bekommst Du Physiotherapie? Wenn die Diagnose als gesichert gilt wird man doch sicher eine Vorgehensweise besprochen haben?
Ich könnte mir vorstellen, dass man Dir dann aufgrund dieser Diagnosen eine Reha nahegelegt hat.

Viele Grüsse

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.2017 um 06:41.]
Verfasst am: 18. 10. 2017 [21:33]
Themenersteller
Dabei seit: 09.03.2017
Beiträge: 4
Hallo.....danke für eure antworten....
Auf der letzten Krankenmeldung stand...
M 54 16 g
K 37 g
M 51 .2 g
Muss am 21 November zum MRT wegen meiner Schulter die schon seid zwei Monaten schmerzt, strahlt aus bis in Kopf, Brust , Rücken.
Schmerzen in Hände ( geschwollen) , Füsse ( Morgensteifigkeit) teils geschwollen. Schmerzen in beide Hüften/ lws . Kann sehr schlecht laufen, auch nicht lange sitzen. Beide kniee sehr schmerzhaft, aber nicht immer. Es tuen fast alle Gelenke sehr weh. Migräne 5 x monatlich das dauert bis 3 Tage.
In der Schmerzklinik in Einbeck wurde der Verdacht Rheumatische Arthritis gestellt, daher habe ich Kortison bekommen. Es hat super angeschlagen ...
Mein Rheumatologe sagt das wäre Blödsinn.
Hat mir Schmerzmittel verschrieben. Soll jetzt erst Mal die Schulter MRT machen lassen.
Ich hoffe man findet was....
LG Emmie
Verfasst am: 18. 10. 2017 [16:31]
Dabei seit: 18.05.2017
Beiträge: 89
"wessi" schrieb:

Hallo Emmie, Käferchen und Hoefler,
klar sollte die Arbeitsunfähigkeit schon bestätigt sein durch Diagnosen.
Ist aber nicht immer der Fall, gibt ja Verdachtsdiagnosen.
Eine Reha kann sehr wohl eine Diagnose stellen, wenn die noch unklar ist.
Erzähle ich aus dem Leben, da muss man kein Experte sein.
Sind Erfahrungswerte die so passiert sind.


Hallo Wessie,
dass sich das bei Dir so zugetragen hat glaube ich Dir gerne, vermutlich haben es andere wieder anders erlebt, manches wird einfach individuell entschieden. Es wird aber sicherlich einen Grund haben, warum emmie bislang keine Diagnose von einem Facharzt bzw. einer Fachklinik bekommen hat. Es gibt übrigens auch entsprechende Fachkliniken zur Diagnosefindung.

Auch wissen wir nicht, welchen Rehabereich man ihr angedacht hatte und es geht uns auch nichts an.

Kann mich da Hoefler nur anschließen, ein Internetforum kann niemals den realen Austausch mit Involvierten vor Ort ersetzen, die mit dem Fall betraut sind.

Viele Grüße
Verfasst am: 18. 10. 2017 [13:45]
Dabei seit: 15.12.2009
Beiträge: 128
Hallo Emmie, Käferchen und Hoefler,

klar sollte die Arbeitsunfähigkeit schon bestätigt sein durch Diagnosen.
Ist aber nicht immer der Fall, gibt ja Verdachtsdiagnosen.
Eine Reha kann sehr wohl eine Diagnose stellen, wenn die noch unklar ist.
Erzähle ich aus dem Leben, da muss man kein Experte sein.
Sind Erfahrungswerte die so passiert sind.

Die Vorbefunde werden in der Regal genau studiert, und notfalls eine Diagnose gestellt.
Es müssen ja bereits viele Untersuchungen statt gefunden haben bei langer AU.

Reha vor Rente gilt immer ja. Bei einer ersten Reha wird der Abschlußbericht meist abgewartet.
Wenn die Rentenversicherung als Kostenträger aber der Meinung ist die Arbeitsfähigkeit
kann so schnell nicht mehr hergestellt werden, oder gar nicht mehr erfolgen droht auch
eventuell eine Umwandlung in Rente. Wie gesagt passiert ganz selten bei einer ersten Reha.
Bei meiner Frau ist die so geschehen, aber bei der dritten Reha.
Der Antrag wurde einfach umgewandelt in Rente.

Auch ich wurde vor drein Jahren in Rente befördert, weil die Krankenkassen gedrängt haben. Hatte da aber bereits drei Reha Maßnahmen und eine AHB.

Gruß Wessi

Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst,
sondern ein Geschenk das jedem, jederzeit genommen werden kann.
( Richard von Weizsäcker )
Ich Kämpfe für die Menschen die wirklich Hilfe brauchen. ( Gerechtigkeit ).
Verfasst am: 18. 10. 2017 [11:53]
Dabei seit: 18.10.2017
Beiträge: 1

Hallo Emmie,
warum wurde bislang nichts richtig abgeklärt? Ich würde mit der Krankenkasse klären und mich vom Arzt in eine Klinik einweisen lassen um den Grund für die lange Arbeitsunfähigkeit herausfinden. Dafür ist allerdings nicht die Rehabilitationsklinik zuständig. Das zu klären kannst aber nur du und dein Arzt und Krankenkasse.
Das ist hier mit Ausnahme des Expertenforums ein Forum von Laien für Laien, daher solltest du das vor Ort klären, steckt ja vielleicht mehr dahinter.

Hoffentlich wird Dir bald geholfen!

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.2017 um 11:54.]
Verfasst am: 18. 10. 2017 [06:31]
Dabei seit: 18.05.2017
Beiträge: 89
"wessi" schrieb:

Hallo Emmie,
1. Eine Reha Klinik stellt auch Diagnosen.
2. Eine Reha kann auch wenn die Krankenkassen drängen in Rente
umgewandelt werden.


Wessie,
1. eine Reha ist nicht zur Diagnosefindung gedacht, sie kann eine Diagnose festigen. Die meisten Rehakliniken verfügen nicht über entsprechende Untersuchungsmöglichkeiten wie MRT/CT, Szinti etc... und entsprechend verschiedene Fachabteilungen, die mitunter unerlässlich zur Diagnosefindung sind wie eine Akutklinik ("angedachte Therapie für bestehende Diagnosen" lautet das Konzept für eine Reha).

2. Es ist sogar im deutschen Sozialgesetzbuch verankert: Reha vor Rente. Wenn Du Deine Rente bewilligt bekommen hast ohne Reha ist das ein nicht auf die Art und Weise durchgeführter Lösungsweg. Mag dann seine individuellen Gründe haben, aber nicht der allgemeingültige Weg.

Viele Grüsse

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.2017 um 06:33.]



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