28.11.2017

"Treat to target“ Könnte für Lupus Patienten in Zukunft möglich sein

Das Erreichen einer niedrigen Krankheitsaktivität nach den LLDAS-Kriterien kann vor einem ungünstigen Krankheitsverlauf schützen.

Treat to target

Systemischer Lupus erythematosus (auch bekannt als SLE oder Lupus) ist eine Autoimmunerkrankung. Am häufigsten sind Frauen im Alter zwischen 15 und 50 Jahren betroffen. Die Erkrankung verläuft in Schüben. Das Auftreten der Schübe ist nicht vorhersehbar. Bei einigen Betroffenen wird die Krankheit niemals lebensbedrohlich, löst aber chronische Hautveränderungen oder Gelenkschmerzen aus. Bei anderen Betroffenen entwickeln sich potentiell lebensbedrohliche Erkrankungen der Nieren, der Lunge oder des Herzens.

Bei anderen rheumatischen Erkrankungen hat das Prinzip des „Treat to target“ für Patienten eine bessere Behandlung der Erkrankung bewirkt. Für Lupus gab es bisher noch keinen „Treat to target“-Ansatz. Dies haben die Autoren des vorliegenden Artikels nun versucht zu ändern.

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