22.05.2019

Kußmaul-Medaille 2019 für Repräsentanten der Deutschen Rheuma-Liga

Bonn, den 6. September 2019. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat am Mittwochabend die Kußmaul-Medaille 2019 an Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Rotraut Schmale-Grede und Dieter Wiek verliehen. Mit der Ehrung wurden die Repräsentanten der Deutschen Rheuma-Liga für ihr Bemühen um eine bessere Versorgung von Menschen mit Rheuma und die wirksame Information und Aufklärung über die Krankheit ausgezeichnet. Der Preis wurde auf der Eröffnungsveranstaltung des 47. DGRh-Kongresses in Dresden verliehen.

Kußmaul-Medaille

v.l.: Rotraut Schmale-Grede, Dieter Wiek, Prof. Erika Gromnica-Ihle

„Herausragenden Leistungen der Deutschen Rheuma-Liga für die Rheumatologie“

„Insbesondere bei der Versorgung ist die Deutsche Rheuma-Liga ein elementarer Partner für uns. Sie weist immer wieder darauf hin, dass die Versorgung der Menschen das Entscheidende ist für all unser ärztliches Tun. Deshalb möchten wir heute die drei Repräsentanten des Selbsthilfe-Verbandes, Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle als Ehrenpräsidentin, Rotraut Schmale-Grede als aktuelle Präsidentin und Dieter Wiek als Vizepräsident der EULAR und Repräsentant von PARE mit der Kußmaul-Medaille auszeichnen“, erklärte der Laudator, Professor Dr. med. Hanns-Martin Lorenz.

„Wertschätzung aller ehrenamtlich Tätigen“

Preisträgerin Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, Ehrenpräsidentin des Verbandes und Vorstandsmitglied des Landesverbandes Berlin, richtete die Aufmerksamkeit vor allem auf den Einsatz der vielen Ehrenämtler: „Ich betrachte die Auszeichnung mit der Kußmaul-Medaille als Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit aller ehrenamtlich Tätigen in der Rheuma-Liga, die ihre Zeit anderen Betroffenen widmen. Sie beraten, organisieren Begegnungen und Bewegungsangebote oder vertreten die Interessen von rheumakranken Menschen in gesundheitspolitischen Gremien.“    

„Engagement für Versorgung stößt auf Zustimmung“

Die ebenfalls ausgezeichnete Rotraut Schmale-Grede ist seit 2016 Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Rheuma-Liga. „Die Kußmaul-Medaille bedeutet mir viel“, sagte sie, „sie lässt erkennen, dass unserer konsequenter Einsatz für eine bessere Versorgung der Rheuma-Betroffenen in Deutschland nicht nur bei den Patienten auf breite Anerkennung stößt“. Auch Preisträger Dieter Wiek ist seit Jahrzehnten für die Betroffenen im Einsatz, unter anderem als Vizepräsident der Deutschen Rheuma-Liga und Vizepräsident der EULAR: „Es ist uns in den letzten Jahren gelungen, ein Netzwerk von Betroffenen als Forschungspartner für internationale und nationale Projekte aufzubauen. Die Anerkennung, die uns heute mit der Verleihung der Kußmaul-Medaille entgegengebracht wird, möchte ich stellvertretend für diese engagierten ehrenamtlichen Forschungspartner entgegennehmen“, sagte Wiek. Die DGRh verleiht bereits seit 2006 die Medaille an Menschen, die mit ihrem Lebenswerk oder mit einer besonderen Einzelleistung die Rheumatologie geprägt haben.

Deutsche Rheuma-Liga

Die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitswesen informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen, bietet praktische Hilfen und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Der Verband mit rund 300.000 Mitgliedern tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

Ansprechpartnerin
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.
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