Fördermöglichkeiten

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) ist die größte medizinische Fachgesellschaft in Deutschland im Bereich der Rheumatologie. Sie repräsentiert seit mehr als 80 Jahren die rheumatologische Wissenschaft und Forschung und deren Entwicklung in Deutschland. Als gemeinnütziger Verein arbeitet die DGRh unabhängig und ohne Verfolgung wirtschaftlicher Ziele zum Nutzen der Allgemeinheit. Die Ziele der Gesellschaft sind die Erforschung rheumatischer Erkrankungen sowie der fachliche Austausch über wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen. Die DGRh fördert wissenschaftliche Konzepte der Aus-, Weiter- und Fortbildung von Ärzten und Angehörigen medizinischer Assistenzberufe sowie der Schulung von Patienten.

Homepage der DGRh: www.dgrh.de

FOREUM Stiftung

Die "FOREUM Foundation for Research in Rheumatology" versucht die Lebenssituation für  Patienten mit rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen durch die finanzielle Förderung wegweisender Forschungsprojekte zu verbessern. Die FOREUM Stiftung ist eine unabhängige Einrichtung, die Fördergelder sammelt und anschließend in Forschungsprojekte investiert. Die Stiftung ist in der Schweiz beheimatet und wird von der EULAR ("European League Against Rheumatism") unterstützt.

Verbundausschreibung für Rehabilitationswissenschaften

Die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR), der Rehabilitationswissenschaftliche Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) und der Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt und Thüringen (SAT) loben gemeinsam den FORSCHUNGS- UND INNOVATIONSPREIS DER GESELLSCHAFT FÜR REHABILITATIONSWISSENSCHAFTEN e. V. (GfR) aus. Der Preis soll wiederkehrend wissenschaftliche Arbeiten auszeichnen, die ein rehabilitationsrelevantes Thema behandeln.
 

Care-for-Rare Foundation

care for rare foundation, Logo

Die Care-for-Rare Foundation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde gegründet, damit Kinder mit seltenen Erkrankungen schneller Zugang zu einer modernen genetischen Diagnostik und zu innovativen Therapieverfahren erhalten können. Dank moderner genetischer Forschung an seltenen Erkrankungen sollen Einsichten in allgemeine biologische Prinzipien gewonnen werden. Dieses Wissen dient nicht nur Patienten mit seltenen Erkrankungen, sondern eröffnet auch neue Zugänge zum Verständnis der Grundlagen häufiger Erkrankungen sowie zur Entwicklung neuer Therapien im Horizont der personalisierten und individualisierten Medizin.

Zur Adresse der Stiftung: www.care-for-rare.org/

Zur Ausschreibung

Der Care-for-Rare Science Award, gestiftet von der Werner Reichenberger Stiftung, soll Wissenschaftler in die Lage versetzen, ein grundlagenwissenschaftliches oder klinisches Forschungsprojekt im Bereich der seltenen Erkrankungen zu initiieren.

Bis zum 2. Juli 2017 können interdisziplinäre und international ausgerichtete wissenschaftliche Projekte mit dem Ziel der Aufklärung der Krankheitsursachen und der Entwicklung innovativer Therapien für Kinder mit seltenen Erkrankungen. eingereicht werden.

Hier finden Sie weitere Einzelheiten zur Ausschreibung

Stiftung Wolfgang Schulze

Zweck der 2002 ins Leben gerufenen Stiftung ist es, die Forschung auf dem Gebiet entzündlicher und autoimmuner rheumatologischer Erkrankungen finanziell zu unterstützen. Die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. verwaltet die Stiftung, die Preise für herausragende Forschungsarbeiten vergibt, und sofern die Mittel der Stiftung es zulassen, auch juristische Personen des öffentlichen Rechts oder andere steuerbegünstigte Körperschaften bei der Durchführung von Forschungsprojekten unterstützen kann. Wolfgang Schulze war selbst an Rheuma erkrankt und hinterließ der Stiftung sein gesamtes Vermögen.

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Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsaufgaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern.

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben. Mit der Auszeichnung soll der immer wichtigere Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gestärkt und zugleich dafür geworben werben, dass die Vermittlung von Wissenschaft in der Wissenschaft selbst einen höheren Stellenwert erhält.

Dr. Holger Müller Stiftung

Dr. Holger Müller arbeitete 20 Jahre als Chefarzt des Labors am Klinikum Göppingen. Er war ein erfahrener Mediziner, der seinen Beruf mit Leib und Seele ausfüllte. Nach seinem Tod Ende 2008 wurde die Dr. Holger Müller Stiftung zur Erforschung, Verhütung und Bekämpfung seltener Krankheiten errichtet. Gefördert werden interdisziplinäre und international ausgerichtete wissenschaftliche und klinische Projekte – mit dem Ziel, Krankheitsursachen aufzuklären und innovative Therapien für Kinder mit seltenen Erkrankungen zu entwickeln. Die Dr. Holger Müller Stiftung lobt zusammen mit der Care-for-Rare Foundation seit 2011 jährlich den Dr. Holger-Müller-Preis aus.

Eva Luise und Horst Köhler Stiftung

Bundespräsident a. D. Horst Köhler und seine Frau Eva Luise Köhler haben im Jahre 2006 die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen gegründet. Mit dieser Stiftung sollen vor allem Projekte zur Verbesserung der Forschung und Therapie seltener Erkrankungen gefördert werden. Dies geschieht in Kooperation mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. ACHSE ist ein Netzwerk von derzeit 120 Patientenorganisationen für Menschen mit Seltenen Erkrankungen und ihre Angehörigen.

Internationale Stiftung für angewandte Behinderungsforschung (FIRAH)

Die Arbeit der Stiftung besteht insbesondere darin, Studien und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Behinderungsforschung zu sammeln und innovative Methoden zu verbreiten. Dabei fokussiert sich die Stiftung auf anwendungsorientierte Forschung mit dem konkreten Ziel, Menschen mit Behinderungen in realen Lebenssituationen zu unterstützen.

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