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Studienaufrufe

Forschungsprojekte, die zur Verbesserung der Situation von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen beitragen, unterstützt die Deutsche Rheuma-Liga durch Aufrufe.

Anfang 2012 hat sich die Deutsche Rheuma-Liga Regeln gegeben, die ein Auswahlverfahren der Studien, die wir auf dieser Seite veröffentlichen, festlegen.

Sie finden deshalb nur Aufrufe zur Beteiligung an Studien, die durch die Gremien der Deutschen Rheuma-Liga begutachtet werden. Dabei achten wir darauf, dass die hier aufgeführten Studienaufrufe vor allen der Lebenssituation der betroffenen Menschen zu Gute kommen.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) führt gemeinsam mit der Justus-Liebig-Universität Gießen eine Umfrage zur Dokumentation der COVID-19-Impfung bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen durch. Damit soll genauer bestimmt werden, wie verträglich die COVID-19 Impfung für Rheuma-Patienten ist.

Bei dieser Studie handelt es sich um: eine online Umfrage der DGRh gemeinsam mit der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Ziel der Studie: Mit dieser Umfrage hoffen die Durchführenden, wichtige Erkenntnisse zu Verträglichkeit und Sicherheit der Corona-Impfung bei rheumatischen Erkrankungen zu gewinnen, die der besseren Beratung und Versorgung aller Rheumapatienten zugutekommen sollen. Bisher sind etwas mehr als 2200 Patienten registriert, was für eine umfassende Einschätzung der Verträglichkeit der Covid-Impfung aber noch zu wenig ist.

Ablauf der Studie: Nach der Registrierung gelangen Sie zum Fragebogen. Über einen Zeitraum von 12 Wochen sollen die Teilnehmer insgesamt sechs Mal in regelmäßigen Abständen online befragt werden. Eine letzte Abfrage folgt nach 12 Monaten, um zu erfahren, ob die Teilnehmer trotz Impfung an Corona erkrankt sind. Die Daten werden dabei geschützt und pseudonymisiert gespeichert. Auswertungen und Veröffentlichungen dieser Umfrage erfolgen anonym.

Eingeschlossen werden: Gesucht werden ALLE Betroffenen mit rheumatischen Erkrankungen ab dem 18. Lebensjahr, die gegen COVID-19 geimpft worden sind. Es werden sowohl Patienten gesucht, die die Impfung ohne offensichtliche Impfreaktionen vertragen haben, als auch solche, bei denen nach der Impfung Impfreaktionen aufgetreten sind (z.B. Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost etc.).

Art der Teilnahme: Ausfüllen eines online Fragebogens.

Zur Umfrage

Oben rechts befindet sich ein grünes Feld zur Anmeldung.

Laufzeit: Die Umfrage läuft bis zum 31. März 2022.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf dem Plakat zur Umfrage und auf der Internetseite der DGRh.

Bei Fragen / Unklarheiten wenden Sie sich bitte an:

Dr. med. Rebecca Hasseli & Prof. Dr. med. Ulf Müller-Ladner
Abt. Rheumatologie und Klinische Immunologie
Justus-Liebig-Universität Gießen
Campus Kerckhoff
Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim
Benekestraße 2-8
61231 Bad Nauheim

mail(at)covid19-rheuma.de
Telefon: 06032 996-2101 (Sekretariat Prof. Dr. med. Ulf Müller-Ladner)
Telefax: 06032 996-2104

Ziel der Studie ist es, ein allgemeines Messinstrument zu entwickeln, mit welchem die Wirksamkeit einer interdisziplinären, multimodalen Schmerztherapie gemessen werden kann.

Bei dieser Studie handelt es sich um: eine online Umfrage des Universitäts SchmerzCentrums Dresden. Die Genehmigung der Ethik-Kommission liegt vor.

Ziel der Studie: Es soll ein Instrument erstellt werden, mit dem die Wirksamkeit einer interdisziplinären, multimodalen Schmerztherapie gemessen werden kann. Ein Team aus Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Wissenschaftlern und Patienten hat vorab verschiedene Aspekte zusammengetragen, die im Rahmen einer Befragung zum Therapieerfolg einer interdisziplinären, multimodalen Schmerztherapie von Bedeutung sein können. Mit dieser online Umfrage soll herausgefunden werden, welche dieser Aspekte für Patienten am wichtigsten sind. Damit soll sichergestellt werden, dass mit dem neu zu erstellenden, zukünftigen Messinstrument die Wirksamkeit einer multimodalen Schmerztherapie optimal gemessen werden kann.

Ablauf der Studie: Der online Fragebogen wird ausgefüllt. Es werden Fragen über das Leben mit chronischen Schmerzen gestellt. Außerdem werden einige Fragen mit Angaben zur Person (z.B. Alter, Geschlecht) gestellt. Die Daten werden anonym erhoben. Das Ausfüllen dauert etwa 45-60 Minuten. Die Befragungen können unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt weitergeführt werden.

Eingeschlossen werden: Gesucht werden Betroffene mit chronischen Schmerzen ab dem 18. Lebensjahr.

Art der Teilnahme: Ausfüllen eines online Fragebogens. Der Fragebogen kann unter dieser Adresse gefunden werden:

https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/universitaetscentren/usc/studien-projekte/evasimst/befragung

Laufzeit: Die Umfrage läuft bis zum 31. März 2022.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Bei Fragen / Unklarheiten wenden Sie sich bitte an:

UniversitätsSchmerzCentrum Dresden

Frau Dr. Ulrike Kaiser

Tel.: 0351-458 4547

ulrike.kaiser.usc-tkl(at)uniklinikum-dresden.de

Fachbegriffe bei Studien

Gut zu wissen

Sobald Wirkstoffe am Menschen getestet werden, spricht man von „klinischen Studien“ oder „klinischen Prüfungen“. Diese gliedern sich in drei Phasen:

Phase 1: Als Erstes wird ein möglicher Wirkstoffkandidat an gesunden Freiwilligen getestet. Dabei geht es weniger um die Wirkung, als vielmehr darum, zu verstehen, was mit dem Wirkstoff im menschlichen Körper passiert: Wie viel von der Substanz wird aufgenommen, wie lange bleibt die Substanz im Körper, welche Abbauprodukte entstehen dabei? Meist wirken zwischen 60 und 80 Studienteilnehmer mit.

Phase 2: Ab dieser Stufe kommen erstmals betroffene Patienten mit ins Spiel: Typischerweise nehmen zwischen 100 und 500 Patienten daran teil. Idealerweise erhält die Hälfte von ihnen den neuen Wirkstoff, die andere ein Scheinmedikament (Placebo) oder aber die bislang bestmögliche Therapie, gegen die sich der neue Wirkstoff bewähren muss. Mediziner und Wissenschaftler überprüfen, ob sich die gewünschte Wirkung belegen lässt, ob Nebenwirkungen auftreten. Eine weitere Fragestellung betrifft die ideale Dosis.

Phase 3: Nun wird das Medikament an Tausenden Patienten erprobt. Das ist wichtig, weil sich seltene Nebenwirkungen unter Umständen erst zeigen, wenn Tausende Patienten den Wirkstoff erhalten. Ein neues Arzneimittel oder eine neue Therapie wird die Zulassung in der Regel erst dann erhalten, wenn Daten aus Phase 2 und 3 beweisen, dass die Therapie hilfreich ist.

Checkliste für Studienteilnehmer

Darauf sollten Sie achten:

Wenn Ihr Arzt Sie fragt, ob Sie an einer klinischen Studie teilnehmen möchten, sollten Sie genau wissen, worauf Sie bei Ihrer Entscheidung achten müssen. Deshalb ist es sowohl für den Arzt als auch für Sie sinnvoll, dass Sie vorab alle wichtigen Fragen klären.

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