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Studienaufrufe

Forschungsprojekte, die zur Verbesserung der Situation von Menschen mit rheumatischen Erkrankungen beitragen, unterstützt die Deutsche Rheuma-Liga durch Aufrufe.

Anfang 2012 hat sich die Deutsche Rheuma-Liga Regeln gegeben, die ein Auswahlverfahren der Studien, die wir auf dieser Seite veröffentlichen, festlegen.

Sie finden deshalb nur Aufrufe zur Beteiligung an Studien, die durch die Gremien der Deutschen Rheuma-Liga begutachtet werden. Dabei achten wir darauf, dass die hier aufgeführten Studienaufrufe vor allen der Lebenssituation der betroffenen Menschen zu Gute kommen.

Ziel der Studie ist es, die Auswirkung von chronischen Schmerzen auf die Paarbeziehung zu untersuchen.

Bei dieser Studie handelt es sich um:
Eine Fragebogen-Umfrage. Der Fachbereich Psychologie, AE Klinische Psychologie & Psychotherapie des Erwachsenenalters der Universität Koblenz-Landau führt eine Paar-Befragung im Rahmen einer Doktorarbeit durch. Die Genehmigung der Ethik-Kommission liegt vor.

Ziel der Studie: Das Vorhandensein chronischer Schmerzen hat einen sehr starken, negativen Einfluss auf das alltägliche Leben der Betroffenen. Das Ziel dieser Studie ist es, neue Ansatzpunkte für die psychologische Schmerztherapie zu identifizieren. Langfristig gesehen soll untersucht werden, ob die Notwendigkeit besteht, die Partner von Betroffenen mit chronischen Schmerzen stärker in die Therapie einzubeziehen. Mit der Teilnahme wird ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Schmerzforschung geleistet.

Ablauf der Studie: Zunächst werden einige Fragen zur Person (z.B. Geschlecht, Alter, usw.) und zum Thema Schmerzen gestellt. Des Weiteren werden Fragen zum generellen Umgang mit Schmerzen (Einschränkungen durch Schmerzen, Gedanken über Schmerzen, etc.), zu spezifischen Einstellungen und zur allgemeinen Befindlichkeit gestellt. Gesucht werden Paare, von denen eine Person unter chronischen Schmerzen leidet. Beide Partner füllen den Fragebogen selbstständig aus. Das Ausfüllen wird circa 20-30 Minuten in Anspruch nehmen. Hierbei sind keine besonderen Belastungen zu erwarten.

Eingeschlossen werden: Gesucht werden Paare, von denen eine Person unter chronischen Schmerzen leidet. Beide Partner füllen den Fragebogen selbstständig aus. Die Teilnahme an der Studie ist ab dem 18. Lebensjahr möglich.

Art der Teilnahme: Die online Version des Fragebogens finden Sie hier.

Laufzeit: Die Umfrage läuft bis zum 31. Juli 2020.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier:

Studienaufruf_DRL.pdf

Bei Fragen / Unklarheiten wenden Sie sich bitte an:
 

Ziel der Studie ist die Identifikation von Therapiezielen von Patienten mit Hüftarthrose vor dem künstlichen Gelenkersatz.

Bei dieser Studie handelt es sich um: eine online-Umfrage des UniversitätsCentrums für Orthopädie & Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden. Das Ethik-Votum der TU Dresden liegt vor.

Ziel der Studie: Die Gründe für die Entscheidung zum künstlichen Hüftgelenkersatz sind von Patient zu Patient unterschiedlich und hängen stark vom individuellen Krankheitsverlauf und der Stärke der Symptome ab. Das Ziel dieser online Umfrage ist die Identifikation von Beschwerden und Einschränkungen, die für Patienten ausschlaggebend sind, sich zu einem künstlichen Gelenkersatz zu entschließen.

Ablauf der Studie: Das Ausfüllen wird circa 15-20 Minuten in Anspruch nehmen und kann am PC, Laptop, Smartphone oder Tablet durchgeführt werden. Im Anschluss an die Umfrage besteht die Möglichkeit, an einer zweiten Umfrage teilzunehmen. Dazu geben die Teilnehmer ihre explizite Zustimmung. Alle erhobenen Daten werden pseudonymisiert (über einen Code) gespeichert und verarbeitet, so dass für Personen außerhalb des Studienteams zu keinem Zeitpunkt ein Rückschluss auf einen konkreten Teilnehmer möglich ist.

Eingeschlossen werden: Personen über 18 Jahre, die eine Hüftarthrose haben und für die der künstliche Gelenkersatz eine mögliche Therapieoption der Erkrankung ist.

Art der Teilnahme: Den Fragebogen finden Sie hier.

Laufzeit: Die Umfrage läuft bis 31.08.2020. Im Falle der Zustimmung zu einer zweiten Befragung, findet diese mit ca. einem Jahr Abstand statt.

Bei Fragen / Unklarheiten wenden Sie sich bitte an:

Dr. rer. medic. Cornelia Lützner

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

UniversitätsCentrum für Orthopädie & Unfallchirurgie

Klinische Studien

Fetscherstraße 74, 01307 Dresden

Tel.    +49 351 458 13747

Fax    +49 351 458 4344

E-Mail: cornelia.luetzner(at)uniklinikum-dresden.de

Bei dieser Studie handelt es sich um:
Eine Fragebogen-Umfrage. Die Umfrage ist eine gemeinnützige Initiative gegründet von vier Mitgliedern der Europäischen Referenznetzwerke, die sich mit Krankheiten der Nieren, der Lunge, des Urogenitaltrakts sowie genetisch bedingten Syndromen mit einem Tumorrisiko beschäftigen und wird unterstützt von EURORDIS Rare Barometer Voices. EURORDIS-Rare Diseases Europe ist eine nicht-staatliche, patientengesteuerte Allianz von mehr als 800 Patientenorganisationen aus über 70 Ländern für Patienten mit seltenen Krankheiten.

Ziel der Studie: Ziel der Studie ist es, Ansichten und Erfahrungen zur medizinischen Versorgung bei der Behandlung von seltenen Erkrankungen zu ermitteln und schließlich die medizinische Versorgung zu verbessern.

Ablauf der Studie: Zunächst werden Fragen zur Person und zum Land, in dem die Behandlung erfolgte, gestellt. Dann folgen Fragen zur Behandlung gefolgt von weiteren persönlichen Daten (Alter, Geschlecht, usw.). Das Ausfüllen wird circa zehn Minuten in Anspruch nehmen. Alle Informationen werden streng vertraulich behandelt und werden anonymisiert ausgewertet.

Eingeschlossen werden: Alle Patienten mit einer seltenen oder komplexen Erkrankung und ihre Familienmitglieder und / oder Betreuungspersonen.

Art der Teilnahme: Zum Fragebogen

Laufzeit: Die Umfrage läuft bis zum 29. Februar 2020.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Weitere Informationen zu EURORDIS finden Sie hier.

Kontakt zu EURORDIS

Die Universität Ulm sucht Jugendliche und junge Erwachsene mit juveniler idiopathischer Arthritis zwischen 12 und 21 Jahren, die Interesse daran haben, ein neues online Training zu testen.

Bei diesem Projekt handelt es sich um
ein Projekt eines interdisziplinären Forschungsverbundes, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Gesund –ein Leben lang“ für vier Jahre gefördert wird. Patientenvertreter („Forschungspartner“) der Deutschen Rheuma-Liga sind an dem Projekt beteiligt.

Ziel des Projekts: Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung chronisch kranker Jugendlicher und junger Erwachsener zu verbessern und die Wirksamkeit frühzeitiger psychosozialer Interventionen zu untersuchen. Damit einher geht die Bereitstellung eines neuen online Trainings. Mit dem online Training sollen Betroffene Unterstützung für den Umgang mit einer psychischen Belastung erhalten und sich über mögliche psychische Belastungen vorbeugend informieren können.  

Ablauf der Studie: Die erste Version des neuen online Trainings ist fertiggestellt. Nun werden Jugendliche und junge Erwachsene gesucht, die das online Training testen und Rückmeldungen zur Verbesserung geben.

Nach Anmeldung als Tester für das Training sollen die einzelnen Trainingseinheiten absolviert werden. Per E-Mail wird man anschließend gebeten, an zusätzlichen Befragungen teilzunehmen. Für jede abgeschlossene Befragung werden 10 Euro überwiesen.

Eingeschlossen werden: Die Studie kommt für Jugendliche und junge Erwachsene in Frage, wenn

  • sie zwischen 12 und 21 Jahre alt sind
  • Sie an juveniler idiopathischer Arthritis erkrankt sind
  • Sie über einen Internetzugang und eine E-Mail-Adresse verfügen

Art der Teilnahme: online.

Um sich als Tester für das neue online Training anzumelden, kontaktieren Sie bitte Frau Angela Serian, E-Mail: coach(at)uni-ulm.de

Laufzeit: Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. November 2019.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier:

Infos zum Forschungsverbund Coach

und

Studienaufruf COACH Pilot Flyer.pdf

 

Bei Fragen / Unklarheiten wenden Sie sich bitte an:
 

Angela Serian B.Sc.
Psychologie Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie
Leitung: Prof. Dr. Harald Baumeister
Institut für Psychologie und Pädagogik
Universität Ulm
Albert-Einstein-Allee 47
D-89069 Ulm

E-Mail: coach@uni-ulm.de

Fachbegriffe bei Studien

Gut zu wissen

Sobald Wirkstoffe am Menschen getestet werden, spricht man von „klinischen Studien“ oder „klinischen Prüfungen“. Diese gliedern sich in drei Phasen:

Phase 1: Als Erstes wird ein möglicher Wirkstoffkandidat an gesunden Freiwilligen getestet. Dabei geht es weniger um die Wirkung, als vielmehr darum, zu verstehen, was mit dem Wirkstoff im menschlichen Körper passiert: Wie viel von der Substanz wird aufgenommen, wie lange bleibt die Substanz im Körper, welche Abbauprodukte entstehen dabei? Meist wirken zwischen 60 und 80 Studienteilnehmer mit.

Phase 2: Ab dieser Stufe kommen erstmals betroffene Patienten mit ins Spiel: Typischerweise nehmen zwischen 100 und 500 Patienten daran teil. Idealerweise erhält die Hälfte von ihnen den neuen Wirkstoff, die andere ein Scheinmedikament (Placebo) oder aber die bislang bestmögliche Therapie, gegen die sich der neue Wirkstoff bewähren muss. Mediziner und Wissenschaftler überprüfen, ob sich die gewünschte Wirkung belegen lässt, ob Nebenwirkungen auftreten. Eine weitere Fragestellung betrifft die ideale Dosis.

Phase 3: Nun wird das Medikament an Tausenden Patienten erprobt. Das ist wichtig, weil sich seltene Nebenwirkungen unter Umständen erst zeigen, wenn Tausende Patienten den Wirkstoff erhalten. Ein neues Arzneimittel oder eine neue Therapie wird die Zulassung in der Regel erst dann erhalten, wenn Daten aus Phase 2 und 3 beweisen, dass die Therapie hilfreich ist.

Checkliste für Studienteilnehmer

Darauf sollten Sie achten:

Wenn Ihr Arzt Sie fragt, ob Sie an einer klinischen Studie teilnehmen möchten, sollten Sie genau wissen, worauf Sie bei Ihrer Entscheidung achten müssen. Deshalb ist es sowohl für den Arzt als auch für Sie sinnvoll, dass Sie vorab alle wichtigen Fragen klären.

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