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Fördermöglichkeiten

An dieser Stelle veröffentlicht die Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. Ausschreibungen anderer, nicht-kommerzieller Organisationen.

Deutsche Rheumastiftung

Die Deutsche Rheumastiftung ist die einzigartige gemeinsame Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (größte deutsche medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft auf diesem Gebiet) und der Deutschen Rheuma-Liga (größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich). Die Deutsche Rheumastiftung sieht sich dem Ziel verpflichtet, Rheuma heilbar zu machen. Dafür fördert sie rheumatologische Forschung und setzte sich für bessere Versorgung von Menschen mit Rheuma ein. Dies geschieht durch Förderung wissenschaftlicher Projekte, durch Stipendien für den wissenschaftlichen Nachwuchs, durch Stiftungsprofessuren oder auch durch die Unterstützung von Selbsthilfegruppen für eine bessere Krankheitsbewältigung.

Forschungspreis der Deutschen Rheumastiftung für wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Rheumatologie

Die Deutsche Rheumastiftung vergibt den „Carol-Nachman-Nachwuchs-Forschungspreis“ für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Rheumaforschung. Der Preis zeichnet eine wissenschaftliche experimentelle, translationale oder epidemiologische Arbeit auf dem Gebiet der Rheumatologie aus, die zwischen 2019 und 2020 veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen wurde. Angesprochen sind promovierte junge Nachwuchsmediziner/innen aus dem Gebiet der Rheumatologie, deren Arbeiten im Bereich der patientenorientierten Forschung einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der Pathogenese, zur Verbesserung der Diagnostik oder Therapie rheumatischer Erkrankungen geleistet haben. Die eingereichte Arbeit sollte in einer deutschen Institution (Forschungslabor, Institut oder Klinik) entstanden sein. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Interessierte sind gebeten, bis zum 15. April 2020 folgende aussagefähige Unterlagen unter dem Stichwort „Carol-Nachman-Nachwuchs-Forschungspreis“ in elektronischer Form zur Bewerbung einzureichen:

  • Wissenschaftliche Arbeit
  • Erläuterung der klinisch-wissenschaftlichen Bedeutung der eingereichten Arbeit
  • Kurzdarstellung des wissenschaftlichen Werdeganges
  • Lebenslauf
  • Publikationsliste

Bei Einreichung englischsprachiger Arbeiten ist den Unterlagen eine deutsche Zusammenfassung beizufügen. Über die Vergabe des Preises entscheiden Vertreter der Deutschen Rheumastiftung und des Carol-Nachman Kuratoriums. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des Carol-Nachman-Symposiums am 16. Mai 2020 in Wiesbaden.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an:
Deutsche Rheumastiftung
z.Hd. Frau Anna Voormann
Wilhelmine-Gemberg-Weg 6
10179 Berlin
E-Mail: info[at]rheumastiftung.org

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte Tel: 030 24 04 84 70.
Zum Ausschreibungstext


FOREUM Stiftung

Die "FOREUM Foundation for Research in Rheumatology" versucht die Lebenssituation für  Patienten mit rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen durch die finanzielle Förderung wegweisender Forschungsprojekte zu verbessern. Die FOREUM Stiftung ist eine unabhängige Einrichtung, die Fördergelder sammelt und anschließend in Forschungsprojekte investiert. Die Stiftung ist in der Schweiz beheimatet und wird von der EULAR ("European League Against Rheumatism") unterstützt.

Die Schweizer FOREUM Stiftung zur Förderung der Forschung in der Rheumatologie hat ein neues Forschungsthema ausgeschrieben. Bis zum 26. April 2020 können Projektskizzen (inklusive einer laienverständlichen Zusammenfassung der Projektskizze) eingereicht werden, die sich mit der Erforschung von Fatigue und Schmerzen bei rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen befassen (PDF-Datei). Werden diese Projektskizzen positiv bewertet, kann anschließend ein Förderantrag eingereicht werden. Einzelne Anträge können mit bis zu 600.000 Euro für drei Jahre gefördert werden. Die Unterlagen zur Anmeldung können auf der Internetseite der FOREUM Stiftung heruntergeladen werden. Bewerben können sich Wissenschaftler aus Europa. Es muss sich dabei um internationale Kooperationsprojekte handeln, an denen Wissenschaftler aus wenigstens drei unterschiedlichen Ländern beteiligt sind. Auch außereuropäische Partner können sich unter besonderen Umständen am Projekt beteiligen, aber keine Förderung erhalten.


Stiftung Wolfgang Schulze

Zweck der 2002 ins Leben gerufenen Stiftung ist es, die Forschung auf dem Gebiet entzündlicher und autoimmuner rheumatologischer Erkrankungen finanziell zu unterstützen. Die Deutsche Rheuma-Liga Berlin e.V. verwaltet die Stiftung, die Preise für herausragende Forschungsarbeiten vergibt, und sofern die Mittel der Stiftung es zulassen, auch juristische Personen des öffentlichen Rechts oder andere steuerbegünstigte Körperschaften bei der Durchführung von Forschungsprojekten unterstützen kann. Wolfgang Schulze war selbst an Rheuma erkrankt und hinterließ der Stiftung sein gesamtes Vermögen.

Nähere Informationen zur Stiftung


Robert-Bosch-Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung ist eine unternehmensverbundene Stiftung. Mit ihrer Arbeit folgt sie seit über 50 Jahren dem Vermächtnis von Robert Bosch und setzt sein soziales und gesellschaftliches Engagement in zeitgemäßer Form fort. In ihrer gemeinnützigen Arbeit greift die Stiftung gesellschaftliche Themen frühzeitig auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Dazu entwickelt die Stiftung eigene Projekte und führt sie durch. Außerdem fördert die Stiftung Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen. Die Robert Bosch Stiftung ist auf den Gebieten Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Bildung und Völkerverständigung tätig.


Care-for-Rare Foundation

Die Care-for-Rare Foundation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde gegründet, damit Kinder mit seltenen Erkrankungen schneller Zugang zu einer modernen genetischen Diagnostik und zu innovativen Therapieverfahren erhalten können. Dank moderner genetischer Forschung an seltenen Erkrankungen sollen Einsichten in allgemeine biologische Prinzipien gewonnen werden. Dieses Wissen dient nicht nur Patienten mit seltenen Erkrankungen, sondern eröffnet auch neue Zugänge zum Verständnis der Grundlagen häufiger Erkrankungen sowie zur Entwicklung neuer Therapien im Horizont der personalisierten und individualisierten Medizin.

Weitere Informationen


Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) ist die größte medizinische Fachgesellschaft in Deutschland im Bereich der Rheumatologie. Sie repräsentiert seit mehr als 80 Jahren die rheumatologische Wissenschaft und Forschung und deren Entwicklung in Deutschland. Als gemeinnütziger Verein arbeitet die DGRh unabhängig und ohne Verfolgung wirtschaftlicher Ziele zum Nutzen der Allgemeinheit. Die Ziele der Gesellschaft sind die Erforschung rheumatischer Erkrankungen sowie der fachliche Austausch über wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen. Die DGRh fördert wissenschaftliche Konzepte der Aus-, Weiter- und Fortbildung von Ärzten und Angehörigen medizinischer Assistenzberufe sowie der Schulung von Patienten.

Zur Website der DGRh


Verbundausschreibung für Rehabilitationswissenschaften

Die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR), der Rehabilitationswissenschaftliche Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) und der Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt und Thüringen (SAT) loben gemeinsam den FORSCHUNGS- UND INNOVATIONSPREIS DER GESELLSCHAFT FÜR REHABILITATIONSWISSENSCHAFTEN e. V. (GfR) aus. Der Preis soll wiederkehrend wissenschaftliche Arbeiten auszeichnen, die ein rehabilitationsrelevantes Thema behandeln.

Nähere Informationen


Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsaufgaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern.

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird von der DFG ausgeschrieben. Dieser mit 50.000 € dotierte, persönliche Preis wird an Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben. Mit der Auszeichnung soll der immer wichtigere Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gestärkt und zugleich dafür geworben werben, dass die Vermittlung von Wissenschaft in der Wissenschaft selbst einen höheren Stellenwert erhält.

Weitere Informationen


Dr. Holger Müller Stiftung

Dr. Holger Müller arbeitete 20 Jahre als Chefarzt des Labors am Klinikum Göppingen. Er war ein erfahrener Mediziner, der seinen Beruf mit Leib und Seele ausfüllte. Nach seinem Tod Ende 2008 wurde die Dr. Holger Müller Stiftung zur Erforschung, Verhütung und Bekämpfung seltener Krankheiten errichtet. Gefördert werden interdisziplinäre und international ausgerichtete wissenschaftliche und klinische Projekte – mit dem Ziel, Krankheitsursachen aufzuklären und innovative Therapien für Kinder mit seltenen Erkrankungen zu entwickeln. Die Dr. Holger Müller Stiftung lobt zusammen mit der Care-for-Rare Foundation seit 2011 jährlich den Dr. Holger-Müller-Preis aus.

Zur Website der Dr. Holger Müller Stiftung


Eva Luise und Horst Köhler Stiftung

Bundespräsident a. D. Horst Köhler und seine Frau Eva Luise Köhler haben im Jahre 2006 die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen gegründet. Mit dieser Stiftung sollen vor allem Projekte zur Verbesserung der Forschung und Therapie seltener Erkrankungen gefördert werden. Dies geschieht in Kooperation mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. ACHSE ist ein Netzwerk von derzeit 120 Patientenorganisationen für Menschen mit Seltenen Erkrankungen und ihre Angehörigen.

Weitere Informationen


Internationale Stiftung für angewandte Behinderungsforschung (FIRAH)

Die Arbeit der Stiftung besteht insbesondere darin, Studien und Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Behinderungsforschung zu sammeln und innovative Methoden zu verbreiten. Dabei fokussiert sich die Stiftung auf anwendungsorientierte Forschung mit dem konkreten Ziel, Menschen mit Behinderungen in realen Lebenssituationen zu unterstützen.

Zur Website der Stiftung