13.04.2017

Gicht

Gichthand

Der akute Gichtanfall ist eine der schmerzhaftesten Erkrankungen überhaupt. Zugrunde liegt dem Gichtanfall eine Ansammlung von Harnsäurekristallen in einem oder mehreren Gelenken. Diese Harnsäurekristalle werden von Fresszellen aufgenommen, die dann so viel entzündungsfördernde Botenstoffe freisetzen, dass es zu einer sehr heftigen Gelenk­entzündung kommt. Typischerweise ist der Anfall auf ein Gelenk begrenzt. Im Prinzip kann jedes Gelenk betroffen sein, überwiegend jedoch das Großzehengrundgelenk, häufiger sind auch Sprunggelenke und Knie befallen.


Bei lange bestehender chronischer Gicht treten Harnsäureablagerungen außer in den Gelenken auch in Sehnen, Haut und Nieren auf. Die chronische Gicht führt zu einer schleichenden, d.h. von den Gichtanfällen unabhängigen, Zerstörung des Bewegungsappa­rates, der Bildung von Nierensteinen und schwerer Schädigung der Nieren.

Publikationen - die Ihnen bei Gicht weiterhelfen

 

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Foto Dr. Genth, Quelle Deutsche Rheuma-Liga