20.03.2016

Sjögren-Syndrom

Trockene Augen, Probleme beim Schlucken und Kauen, eine bleierne Müdigkeit und dann auch noch schmerzende Gelenke? All diese Beschwerden sind Teil einer einzigen Erkrankung, genannt Sjögren-Syndrom. Weil die Symptome so verschieden sind und unterschiedliche Fachärzte zur Rate gezogen werden, wird dieses Krankheitsbild oft sehr spät oder gar nicht erkannt.


Das Sjögren-Syndrom zählt zu den Kollagenosen (Bindegewebs-Erkrankungen). Es kommt als eigenständige Diagnose ("primäres Sjögren-Syndrom") oder auch als Begleitgeschehen bei anderen Erkrankungen des Immunsystems vor, wie z. B. der rheumatoiden Arthritis oder dem Lupus Erythematodes vor ("sekundäres Sjögren-Syndrom"). Vor allem die Tränen- und Speicheldrüsen sind befallen. Im weiteren Verlauf kann jedoch auch eine »Austrocknung« weiterer Schleimhautbereiche (z.B. Geschlechtsorgane, Atemwege) und der Haut auftreten. Oft ist auch der gesamten Organismus betroffen. Der Patient leidet dann an Allgemeinsymptomen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Fieber.

Publikationen, die Ihnen beim

Sjögren-Syndrom weiterhelfen

 

 

 

Linderung der Symptome

Gut zu wissen!

Eine ursächliche Behandlung der Trockenheit ist bisher nicht möglich, aber die Symptome können gelindert werden.

Wichtig sind:

  • sorgfältige Mundhygiene
  • ausreichend Flüssigkeitszufuhr
  • speichelanregende Speisen (sauer)
  • zuckerfreier Kaugummi
  • Lichtschutz der Augen
  • künstliche Tränenflüssigkeit

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