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Was sollte bei einer Reha ins Gepäck?

Der Termin für die stationäre Reha rückt näher – was sollte ins Gepäck? Wie macht man sich die Anreise leichter? Wir geben praktische Tipps.

In der Regel schicken die Rehakliniken einige Wochen vor dem Aufnahmetermin eine Packliste. Darin finden sich wichtige Hinweise, etwa, ob Badeschuhe oder Badekleidung nötig sind.

Wer einen Internetzugang hat, kann sich vorab auch auf der Homepage der Klinik informieren. Oft finden sich dort viele nützliche Tipps.

Technikcheck

Fragen Sie vorab nach WLAN, Telefon, Fernsehen und sonstigen Zusatzleistungen.

Entspannt anreisen

Wer mit der Bahn anreist, bekommt einen Reisekostengutschein zugeschickt. Ausfüllen und zurückschicken, dann bekommt man sein Ticket bequem per Post. Informieren Sie die Klinik, wann Sie anreisen – meist gibt es einen Bustransfer vom Bahnhof zur Klinik. Gegebenenfalls können Sie Ihr Gepäck vorausschicken. Wer mit dem privaten Pkw anreist, sollte dies der Klinik ebenfalls mitteilen und sicherstellen, dass es genügend (kostenlose) Parkplätze gibt. Achtung: Für viele ist die Anreise mit der Bahn günstiger, weil das Ticket voll übernommen wird; Pkw-Fahrer erhalten 0,20 Euro pro Kilometer, maximal jedoch 130 Euro.

Dokumente im Blick

Wichtige Dokumente sollten Sie unbedingt im Handgepäck mitnehmen und bei der Anreise und dem Aufnahmegespräch griffbereit halten. Dazu gehören:

  • Einladung/Terminbestätigung der Klinik, gegebenenfalls die Kostenübernahmebescheinigung des Leistungsträgers
  • Personalausweis, gegebenenfalls Schwerbehindertenausweis
  • Krankenkasse: Versichertenkarte, gegebenenfalls Bescheinigung über die Befreiung von Zuzahlungen
  • Medizinische Unterlagen, zum Beispiel aktuelle Arztberichte, Laborbefunde, Röntgen- und CT-/MRT-Aufnahmen, Allergiepass, falls vorhanden, aktuelle Therapieberichte, zum Beispiel von Physio- oder Ergotherapie
  • Liste der Medikamente, die Sie zurzeit einnehmen

Auf keinen Fall vergessen!

  • Bargeld beziehungsweise EC-Karte/ Kreditkarte, erkundigen Sie sich vorher, ob Sie zum Beispiel für den Zimmerschlüssel ein Pfand hinterlegen müssen und wenn ja, in welcher Höhe.
  • Falls Sie Kosten fürs Telefon oder WLAN bei der Anreise bezahlen müssen, klären Sie am besten vorher, ob Sie dafür Bargeld benötigen oder ob Kartenzahlung möglich ist.
  • Nicht vergessen: Ladekabel für alle elektronischen Geräte, zum Beispiel Handy, Tablet, Laptop etc.
  • Falls Sie Badesachen einpacken, denken Sie auch an eine Plastiktüte

Rund ums Bad

Neben allen persönlichen Produkten zur Körperpflege auch Seife nicht vergessen, diese wird nicht gestellt. Ob sich ein Föhn auf Ihrem Zimmer befindet, erfragen Sie am besten vorab. In manchen Häusern kann man auch einen Föhn ausleihen.

Fürs pünktliche Erscheinen

  • Wecker nicht vergessen, manche Therapien starten schon vor dem Frühstück. Alternativ kann man die Weckfunktion des Handys nutzen.
  • Wer sonst keine Armbanduhr trägt, sollte darüber nachdenken, eine mitzunehmen, um rechtzeitig bei allen Therapien zu sein. Alternativ kann man auch das Handy als Uhr nutzen.

Für mehr Freiheit

Ein Schlüsselband zum Umhängen leistet oft gute Dienste für den Zimmerschlüssel. Sperrigere Schlüssel und das Handy finden in einer kleinen Bauchtasche Platz. Hilfreich sind auch einfache Baumwolltaschen, besonders angenehm sind Taschen, die man über den Schultern tragen kann. Gegebenenfalls an einen Rucksack denken – für Ausflüge oder falls man auf Gehstützen oder einen Rollator angewiesen ist.

Rund um die Wäsche

Meist gibt es eine Waschgelegenheit mit Trockner. Allerdings sind die Wege dorthin mitunter weit oder die Terminvergabe gestaltet sich schwierig. In vielen Kliniken kann man Waschmittel kaufen. Tipp: Packen Sie auch ein paar Wäscheklammern ein: So können Sie im Bad auch mal feuchte Badesachen aufhängen. Manche Kliniken stellen auch Wäscheständer.

Das bleibt besser zu Hause

  • Wertgegenstände und größere Mengen Bargeld.
  • Bier, Wein und Spirituosen, denn in vielen Kliniken herrscht Alkoholverbot.

Medikamente und Hilfsmittel

Bringen Sie alles mit, was Sie auch zu Hause regelmäßig einnehmen, und alle Hilfsmittel, die Sie regelmäßig verwenden. Toilettensitz oder Duschhocker stellen viele Kliniken bei Bedarf zur Verfügung. Auf Nachfrage kann man häufig unterschiedliche Kissen oder eine Auflage fürs Bett ausleihen. Sorgen Sie auch dafür, dass Sie für die ersten Tage nach der stationären Reha alle Medikamente vorrätig haben, die Sie normalerweise benötigen. Denken Sie auch an eine mögliche Verlängerung Ihres Aufenthalts!

Sonstige nützliche Utensilien

Zusätzliche Garderobenhaken, etwa zum Einhängen in die Tür, leisten oft gute Dienste. Manchmal gibt es nur wenige Kleiderbügel – wer viel Kleidung aufhängen möchte, sollte noch einige Bügel selbst einpacken.

Autorinnen: Christiane Wendel und Julia Bidder

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