Unsere Kooperationspartner

„Gemeinsam mehr bewegen!“ Die Deutsche Rheuma-Liga hat gemäß ihrem Motto zahlreiche Kooperationen geschlossen.

Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Die Deutsche Rheuma-Liga arbeitet eng mit anderen Organisationen und Verbänden zusammen, um gemeinsame Interessen zu formulieren und durchzusetzen. Sie hat sich mit weiteren Patientenselbsthilfeorganisationen in zwei Dachverbänden zusammengeschlossen:

Die Deutsche Rheuma-Liga ist in zahlreichen Gremien der Verbände vertreten, u.a. im Arbeitskreis chronisch Kranke und im Arbeitskreis seltene Erkrankungen der BAG Selbsthilfe. Im Paritätischen Wohlfahrtsverband arbeiten Vertreter der Deutschen Rheuma-Liga im Forum chronisch Kranker und Behinderter, in Arbeitsgemeinschaften zu Disease-Management-Programmen (DMP) und zu diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRG) sowie in der Konferenz der überregionalen Mitgliedsorganisationen mit.

Darüber hinaus hat die Deutsche Rheuma-Liga gemeinsam mit anderen Organisationen behinderter Menschen auch den Deutschen Behindertenrat mitgegründet. Der Deutsche Behindertenrat ist kein selbständiger Verband, sondern ein Aktionsbündnis. Neben Aktionen zu gemeinsamen Themen aus der Gesundheits- und Sozialpolitik entsendet der Deutsche Behindertenrat u.a. auch Vertreter für die Diskussion in den Arbeitsausschüssen der Bundesarbeitsgemeinschaft. Die Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. ist darüber hinaus Mitglied in folgenden Verbänden und Dachorganisationen:

Ein weiterer Kooperationspartner der Deutschen Rheuma-Liga ist die Deutsche Kinder-Rheumastiftung.


International vernetzt

Auch auf internationaler Ebene haben sich Rheumakranke zusammengeschlossen, um eine Verbesserung der Versorgung und der Lebenssituation zu erreichen. Es geht darum, von anderen Ländern zu lernen, junge Rheuma-Ligen im Ausland zu unterstützen und gemeinsam die Interessen chronisch Rheumakranker auf EU-Ebene zu vertreten.

Medizinisch-fachliche Kooperationen

Auf medizinisch-fachlicher Ebene pflegt der Bundesverband die enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) und der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Vertreter der DGRh unterstützen die Rheuma-Liga mit ihrem medizinischen Fachwissen bei der Erarbeitung von Stellungnahmen, wenn es darum geht, deutlich zu machen, welche Versorgung bei rheumatischen Erkrankungen aus medizinischer Sicht notwendig ist.

Eine besonders enge Zusammenarbeit gibt es beim Thema Patientenschulung. Es wurden gemeinsam Programme entwickelt, die dafür sorgen sollen, dass neu erkrankte Betroffene Informationen über ihre Erkrankung erhalten. Realisiert wird diese Zusammenarbeit u.a. durch die Einbindung in die Gremien. So sind Vertreter der Deutschen Rheuma-Liga in mehreren Arbeitsgruppen und Kommissionen der DGRH beteiligt. Ein Vertreter der Gesellschaft nimmt an den Sitzungen der Präsidenten der Deutschen Rheuma-Liga teil. Gute Kontakte werden seit vielen Jahren auch zum Berufsverband der Rheumatologen (BDRH) gepflegt.

Enge Zusammenarbeit besteht außerdem mit dem Verband der rheumatologischen Akutkliniken (VRA). Ein Schwerpunkt bestand in den vergangenen Jahren darin, die rheumatologische Versorgung in Krankenhäusern sicherzustellen. Die Zusammenarbeit findet zudem im Schwerpunkt Qualitätssicherung im Krankenhaus statt. Vertreter der Rheuma-Liga  sind u.a. in einem Projekt zur Qualitätsentwicklung in rheumatologischen Akutkliniken beteiligt.


Gefördert durch Rentenversicherungsträger und Krankenkassen

Eine enge Zusammenarbeit gibt es seit vielen Jahren mit den Rentenversicherungsträgern, die auf Bundesebene und auf Landesebene die Arbeit der Deutschen Rheuma-Liga fördern. Neben der finanziellen Unterstützung für Projekte beraten die Rentenversicherer die Rheuma-Liga in den Vorständen und ehrenamtlichen Gremien des Verbandes.

Auch die Krankenkassen fördern die Rheuma-Liga auf Bundesebene sowie auf Landes- und teilweise auf Ortsebene. Die Selbsthilfe-Förderung nach § 20 SGB V ist als Pauschalförderung aber auch in der Förderung langfristiger großer Projekte eine wichtige Stütze für den Bundesverband geworden. Weiterhin beraten Vertreter der Krankenkassen die Rheuma-Liga in den Vorständen. Es gibt auch immer wieder Gespräche mit einzelnen Krankenkassen über die Verbesserung der Versorgung Rheumakranker.

Transparente Unterstützung durch Wirtschaftsunternehmen

Auch die Kooperation mit Partnern aus der Industrie wird in gewissen Grenzen gewünscht. Um in diesem Bereich die Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu bewahren, hat sich die Rheuma-Liga Richtlinien für die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen gegeben. Sie halten z.B. die Neutralität und Objektivität von Informationen der Deutschen Rheuma-Liga, die Transparenz jeglicher Förderung und Zusammenarbeit sowie das Werbeverbot für Produkte fest.